Pelletofen

Was Sie über einen Pelletofen wissen sollten.

Unter dieser Kategorie möchten wir Ihnen einige Modelle vorstellen. Diese ausgereiften Modelle namhafter Hersteller stellen wir im Ofen- und Kaminstudio aus. Genießen Sie die wohnliche Wärme eines Kaminofens ohne Holz zu hacken und zu stapeln. Mit einem Pelletofen heizen Sie komfortabel per Zeitsteuerung.

Ein Pelletkaminofen verbrennt Holzpellets die aus Sägespänen oder Sägemehl bestehen. Sie bekommen ihre längliche Form durch das Pressen durch eine Stahlmatrize. Ihre Zusammensetzung ist in einer EU Norm geregelt. Diese lässt den Hilfsstoff Maisstärke von 2% zu. Andere Stoffe sind nicht erlaubt.

In der Regel wird ein Pelletofen genutzt um die Zentralheizung in einem oder mehreren Räumen zu unterstützen. Durch die Zeitsteuerung geschieht dies nahezu ohne weiteren Aufwand. Nur Pellets sollten immer ausreichen im Vorratsbehälter sein. Dieser fasst im Durchschnitt 14kg. Normaler Weise kommt ein sparsamer Pelletfen damit zwei Tage aus. Es liegt natürlich daran wie warm Sie es mögen und wie lange der Ofen am Tag läuft. Sollte der Ofen auf Vollast laufen, dann können es auch schon mal 3 Kilogramm Pellets pro Stunde werden. Da ist ein 15kg Sack natürlich schneller weg.

Sie sollten bei der Auswahl des Pelletofens darauf achten, dass er raumluftunabhängig arbeiten kann. Gerade in einem Passivhaus, wo die Lüftungsanlage sehr sensiebel ist, ist der raumlufunabhängige Betrieb unerlässlich. Nutzt der Pelletofen die Raumluft zur Verbrennung wird dieser Sauerstoff entzogen. Des weiteren entsteht unter Umständen im Zusammenspiel mit der Dunstabzugshaube und dem Abluftwäschetrockner ein gefährlicher Unterdruck. Die erste Wahl ist also ein raumluftunabhängiger Pelletofen, kurz RLU Pelletofen.

Zur Zeit sind zwar Heizöl und Gas so günstig wie schon lange nicht mehr, trotzdem lohnt sich das Heizen mit Holzpellets. Denn die Preise für Gas und Öl werden mitelfristig wieder steigen. Mit durchschnittlich etwas mehr als 5 Cent pro Kilowattstunde ist das Heizen mit Pellets sehr günstig. Vorm Preisrutsch beim Öl  Ende 2014 lag der Unterschied bei über 3,20 Cent pro Kilowattstunde. Ein deutlicher Unterschied und ein riesiges Sparpotential. Die Brennstoffkosten wurden vom „Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V“. Stand Dezember 2014 erhoben.